Specialty Coffee

Spezialitätenkaffee, in unserer Rösterei in Karpacz, am Fuße der Schneekoppe, von Hand geröstet. Vier Herkunftsländer, jedes mit einem anderen Charakter: vom nussig-schokoladigen Brasilien bis zum fruchtigen Äthiopien. Als ganze Bohnen oder gemahlen für Ihre Zubereitungsart.

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Nasza kawa speciality to starannie wyselekcjonowane ziarna z plantacji w Brazylii, Etiopii i Gwatemali, wypalane ręcznie w Karkonoskiej Palarni Kawy w Karpaczu. Każda partia przechodzi podwójną selekcję — przed i po paleniu — pod okiem naszego Mistrza Palenia.

Kawa speciality (specialty coffee) to ziarna, które uzyskały minimum 80 punktów w 100-punktowej skali SCA (Specialty Coffee Association). To gwarancja braku defektów i wyjątkowego profilu smakowego. Nasza Gwatemala Huehuetenango osiągnęła aż 85 punktów — to kawa na poziomie wybitnym.

Co wyróżnia kawę Laboranta? Przede wszystkim miejsce palenia. Karkonosze to nie tylko malownicze góry, ale też tradycja karkonoskich laborantów — dawnych zielarzy, którzy z precyzją i pasją odkrywali właściwości naturalnych produktów. Tę filozofię przenosimy na naszą kawę.

Jeśli dopiero zaczynasz przygodę ze speciality, polecamy naszą kawę z Brazylii — jej łagodny, orzechowo-czekoladowy profil jest najbardziej przystępny i sprawdzi się w każdej metodzie parzenia.

Szukasz czegoś bardziej złożonego? Etiopia Yirgacheffe zaskoczy Cię nutami kwiatowymi i cytrusowymi — idealna do dripa i Chemexa. A jeśli cenisz pełne, syropowe body z owocowymi akcentami, Gwatemala Huehuetenango to Twój wybór.

Każdą kawę oferujemy w wersji ziarnistej i mielonej — wybierz stopień palenia, który najbardziej Ci odpowiada, i ciesz się smakiem karkonoskiej przygody w swoim kubku.

Nie wiesz co wybrać? Zobacz nasze bestsellery lub zamów zestaw prezentowy, w którym znajdziesz kilka naszych kaw do porównania. Nasze kawy idealnie komponują się też z herbatami rzemieślniczymi — idealne połączenie na prezent.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Spezialitätenkaffee und wie unterscheidet er sich von normalem Kaffee?

Spezialitätenkaffee (Specialty Coffee) sind Bohnen höchster Qualität, die auf der 100-Punkte-Bewertungsskala der SCA (Specialty Coffee Association) mindestens 80 Punkte erreicht haben. Im Gegensatz zu Massenkaffee wird Spezialitätenkaffee handverlesen, ist frei von Defekten und bietet einzigartige, komplexe Geschmacksprofile – von Nuss- und Schokoladennoten über blumige bis hin zu fruchtigen Aromen. Supermarktkaffee wird in der Regel sehr dunkel geröstet, was Defekte überdeckt und einen einheitlichen, bitteren Geschmack ergibt. Spezialitätenkaffee wird heller geröstet, um den natürlichen Charakter der Bohne hervorzuheben.

Woher kommt Laboranta-Kaffee und wo wird er geröstet?

Unsere Bohnen stammen von Plantagen in Brasilien (Region Montiqueira Mountains), Äthiopien (Yirgacheffe) und Guatemala (Huehuetenango). Nach sorgfältiger Auswahl gelangen sie in unsere handwerkliche Rösterei in Karpacz, am Fuße der Schneekoppe im Riesengebirge. Jede Charge wird von Hand in kleinen Mengen geröstet, und der Röstprozess wird von unserem Röstmeister überwacht, der vor und nach dem Rösten eine zusätzliche Auswahl der Bohnen vornimmt.

Wie brüht man Spezialitätenkaffee zu Hause?

Die Brühmethode hängt von der Kaffeesorte ab. Unsere allgemeinen Tipps: Wassertemperatur 90-96°C (nicht kochendes Wasser!), Verhältnis ca. 60g Kaffee pro 1 Liter Wasser, und – das Wichtigste – mahlen Sie die Bohnen kurz vor dem Brühen. Für hell gerösteten Kaffee (z.B. Äthiopien) empfehlen wir manuelle Brühmethoden: Dripper, Chemex oder Aeropress. Dunkler gerösteter Kaffee (z.B. Brasilien) eignet sich hervorragend für die Espressomaschine oder die Bialetti.

Was ist der Unterschied zwischen Kaffeebohnen und gemahlenem Kaffee?

Ganze Kaffeebohnen bewahren Aroma und Frische wesentlich länger – Sie mahlen sie kurz vor dem Aufbrühen, was den besten Geschmack garantiert. Dies ist die beste Option, wenn Sie eine Kaffeemühle besitzen. Gemahlener Kaffee ist praktisch – er ist sofort gebrauchsfertig, ideal, wenn Sie keine Mühle haben oder schnell Kaffee in einer Mokkakanne oder French Press zubereiten möchten. In beiden Varianten bieten wir die gleiche Spezialitätenqualität an. Wenn Sie gemahlenen Kaffee wählen, versuchen Sie, ihn innerhalb von 2-3 Wochen nach dem Öffnen aufzubrauchen.

Wie bewahrt man Kaffee auf, damit er frisch bleibt?

Bewahren Sie den Kaffee in einer luftdichten Verpackung oder einem Behälter an einem kühlen und dunklen Ort auf – aber nicht im Kühlschrank, da Feuchtigkeit Bohnenkaffee schadet. Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht. Unsere Verpackungen verfügen über ein Einwegventil, das CO₂ abführt, ohne Luft hereinzulassen. Nach dem Öffnen behält Bohnenkaffee etwa 3-4 Wochen lang seinen optimalen Geschmack, gemahlener Kaffee etwa 2 Wochen lang.

Was bedeutet die SCA-Bewertung, z. B. 85 Punkte?

SCA (Specialty Coffee Association) ist ein internationaler Standard zur Bewertung der Kaffeequalität. Zertifizierte Verkoster (Q-Grader) beurteilen Kaffee nach Aroma, Geschmack, Säure, Körper, Süße, Balance und Nachgeschmack. Kaffee, der über 80 von 100 Punkten erreicht, erhält den Status Specialty. Unser Guatemala Huehuetenango mit 85 Punkten gehört somit zu den herausragenden Kaffees. Zum Vergleich – Kaffees aus Supermärkten werden dieser Bewertung in der Regel überhaupt nicht unterzogen.

Welcher Spezialitätenkaffee eignet sich am besten für eine Siebträgermaschine?

Für den Espressokocher empfehlen wir unseren Kaffee aus Brasilien (Region Montiqueira Mountains) – sein mildes, nussig-schokoladiges Profil und der mittlere Röstgrad ergeben eine dichte Crema und einen vollen Körper, ideal für Espresso, Cappuccino und Latte. Auch Guatemala Huehuetenango eignet sich hervorragend, besonders wenn Sie komplexere Geschmäcker in Ihrem Espresso bevorzugen. Mahlen Sie die Bohnen fein (Einstellung Espresso an der Mühle).

Welchen Spezialitätenkaffee für die Mokkakanne oder Filtermethoden?

Für die Espressokanne (Moka-Kanne) eignet sich Brasilien (Region Montiqueira Mountains) hervorragend – sie liefert einen starken, ausdrucksstarken Aufguss ohne übermäßige Bitterkeit. Für Filterkaffee-Methoden (Dripper, Chemex, Aeropress, French Press) empfehlen wir Äthiopien Yirgacheffe – eine helle Röstung bringt ihre blumigen und zitrusartigen Noten hervor, die bei diesen Methoden wunderbar zur Geltung kommen. Passen Sie den Mahlgrad der Methode an: grob für die French Press, mittel für den Dripper, fein für die Aeropress.

Lohnt sich Spezialitätenkaffee?

Absolut. Speciality Coffee kostet mehr als Massenware, aber der Geschmacksunterschied ist enorm. Sie zahlen für: die handverlesene Auswahl makelloser Bohnen, kontrollierte Anbaubedingungen, faire Bezahlung der Bauern, handwerkliche Röstung in kleinen Chargen und volle Transparenz der Herkunft. Pro Tasse kostet Speciality Coffee ca. 1,50-2,50 PLN — weniger als ein Coffee to go und schmeckt deutlich besser.

Wie wählt man Spezialitätenkaffee als Geschenk aus?

Wir empfehlen unsere Geschenksets, die es dem Beschenkten ermöglichen, mehrere Kaffeesorten zu probieren und seinen Favoriten auszuwählen. Das Mini-Set enthält Proben unserer Kaffees, Classic ist eine vollwertige Packung mit Zubehör und Premium ist ein komplettes Kaffeeerlebnis. Jedes Set ist elegant verpackt mit einem Wachssiegel von Laborant.

Der Spezialitätenkaffee-Leitfaden

Was ist Spezialitätenkaffee und woher kommt er?

Der Begriff „Specialty Coffee“ wurde erstmals 1974 von Erna Knutsen in der Branchenzeitschrift „Tea & Coffee Trade Journal“ verwendet. Sie bezeichnete damit Bohnen höchster Qualität, die in einzigartigen Mikroklimata angebaut wurden und sich durch einen völlig anderen Geschmack als die Massenproduktion auszeichneten. Seitdem hat sich die Idee des Specialty Coffee enorm weiterentwickelt und bildet heute ein eigenständiges Segment des Kaffeemarktes mit eigenen Standards, Zertifizierungen und einer eigenen Kultur.

Damit ein Kaffee als Specialty Coffee bezeichnet werden kann, muss er eine strenge sensorische Bewertung durch zertifizierte Q-Grader – Experten, die vom Coffee Quality Institute akkreditiert sind – durchlaufen. Sie bewerten den Kaffee auf einer 100-Punkte-Skala der SCA (Specialty Coffee Association) und untersuchen dabei Parameter wie Aroma, Geschmack, Säure, Körper, Süße, Balance, Gleichmäßigkeit und Nachgeschmack. Die Mindestpunktzahl beträgt 80 Punkte – Kaffees unterhalb dieser Schwelle qualifizieren sich nicht als Specialty Coffee. Kaffees mit 85+ Punkten gelten als herausragend und über 90 Punkten als weltweit außergewöhnlich.

In der Praxis bedeutet dies, dass Specialty Coffee fehlerfrei ist (maximal 5 kleine Unvollkommenheiten pro 350g Probe), eine einheitliche Bohnengröße, einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 9-13% und – was am wichtigsten ist – ein klares, komplexes Geschmacksprofil aufweist. Das ist ein großer Unterschied zu Massenkaffees, die sehr dunkel geröstet werden, um Defekte zu maskieren und den Geschmack zu vereinheitlichen. Bei Specialty Coffee ermöglicht eine helle und mittlere Röstung, den natürlichen Charakter der Bohne hervorzuheben – fruchtige, blumige, nussige, schokoladige oder karamellige Noten, die man in Supermarktkaffees vergeblich sucht.

In der Kaffeerösterei Kawa Laboranta in Karpacz verwenden wir eine doppelte Selektion der Bohnen – vor und nach dem Rösten –, um sicherzustellen, dass nur Bohnen höchster Qualität in Ihr Paket gelangen.

Brasilien, Äthiopien, Guatemala – ein Vergleich unserer Kaffees

Jeder unserer drei Spezialitätenkaffees hat einen völlig anderen Charakter, der sich aus der Anbauregion, der botanischen Sorte und der Verarbeitungsmethode ergibt. Hier ist ein detaillierter Vergleich:

Spezialitätenkaffee Brasilien ist unser zugänglichstes Angebot. Er stammt aus der Region Montiqueira Mountains, wo die Sorte Yellow Catuai auf einer Höhe von 900-1300 m über dem Meeresspiegel reift. Das Geschmacksprofil ist mild, nussig-schokoladig, mit Noten von Karamell und einer zarten Süße. Der Körper ist voll und cremig, die Säure niedrig. Es ist ein vielseitiger Kaffee — er eignet sich für jede Zubereitungsmethode, von Espresso bis French Press. Ideal für Leute, die gerade erst mit Spezialitätenkaffee anfangen oder einen klassischen, nicht aggressiven Kaffeegeschmack bevorzugen. Der mittlere Röstgrad entfaltet die maximale Süße.

Äthiopien Yirgacheffe Kaffee ist ein ganz anderes Erlebnis. Äthiopien gilt als Wiege des Kaffees — hier wachsen wilde Arabica-Sorten von beispielloser Komplexität. Die Region Yirgacheffe (1700-2200 m über dem Meeresspiegel) liefert Kaffee mit ausgeprägten blumigen Noten (Jasmin, Bergamotte), Zitrusnoten (Zitrone, Orange) und einer teeartigen Textur. Die Säure ist hell und erfrischend, der Körper leicht und klar. Eine helle Röstung lässt diese zarten Noten voll zur Geltung kommen. Es ist ein Kaffee für Leute, die Komplexität schätzen und bereit sind für Geschmäcker, die weit vom traditionellen "bitteren Kaffee" entfernt sind. Am besten schmeckt er, wenn er mit Aufgussmethoden zubereitet wird — Dripper, Chemex oder Aeropress.

Guatemala Huehuetenango Kaffee ist unsere Perle mit 85 SCA-Punkten. Die Region Huehuetenango im Nordwesten Guatemalas, auf einer Höhe von 1500-1800 m über dem Meeresspiegel, liefert Kaffee von außergewöhnlicher Komplexität. Im Geschmacksprofil finden Sie blumige, honigartige, limettenartige, orangenartige Noten und subtile Kirscharomen. Der Körper ist saftig und sirupartig, die Säure hell, aber gut ausbalanciert. Es ist ein Kaffee für erfahrene Kaffeetrinker, die ein mehrdimensionales Geschmackserlebnis suchen. Die Sorten Caturra, Catuai und Bourbon verleihen ihm eine Komplexität, die Sie in Massen-Blends nicht finden werden. Er eignet sich hervorragend sowohl für Espresso als auch für alternative Methoden.

Kurz gesagt: Brasilien = Milde und Komfort, Äthiopien = blumige Komplexität, Guatemala = sirupartige Harmonie. Wir empfehlen, alle drei zu probieren und herauszufinden, welcher Ihr Favorit ist.

Der vollständige Leitfaden zum Zubereiten von Spezialitätenkaffee zu Hause

Spezialitätenkaffee reagiert viel stärker auf die Zubereitungsart als Massenkaffee. Kleine Änderungen der Wassertemperatur, des Mahlgrades oder des Verhältnisses können den Geschmack in der Tasse komplett verändern. Hier sind unsere bewährten Tipps für die beliebtesten Methoden:

Espresso (Siebträgermaschine): Mahlen Sie die Bohnen fein (Konsistenz von Puderzucker). Dosis 18-20g Kaffee, Extraktionszeit 25-30 Sekunden, Wassertemperatur 90-94°C. Empfohlener Kaffee: Brasilien – liefert eine dichte Crema und einen vollen Körper. Guatemala Huehuetenango eignet sich auch hervorragend und ergibt einen komplexeren Espresso mit fruchtigen Akzenten.

Mokka-Kanne (Moka Pot): Mahlgrad mittel-fein (zwischen Espresso und Filter). Füllen Sie den Korb mit Kaffee, ohne ihn festzudrücken. Verwenden Sie heißes (nicht kochendes) Wasser im unteren Behälter – dadurch wird die Extraktion sanfter. Nehmen Sie die Kanne vom Herd, sobald der Kaffee zu zischt beginnt. Empfohlener Kaffee: Brasilien – ergibt einen starken, ausdrucksstarken Aufguss ohne übermäßige Bitterkeit.

Handfilter (V60, Kalita): Mahlgrad mittel (Konsistenz von Meeressand). Verhältnis 15g Kaffee auf 250ml Wasser. Wassertemperatur 92-96°C. Technik: Zuerst Blooming – gießen Sie 30-40ml Wasser auf und warten Sie 30-45 Sekunden, bis der Kaffee "atmet" (CO₂ abgibt). Gießen Sie dann das Wasser in 2-3 weiteren Schritten spiralförmig nach. Die gesamte Brühzeit beträgt 2:30-3:30 Minuten. Empfohlener Kaffee: Äthiopien Yirgacheffe – der Handfilter bringt seine blumigen und zitrusartigen Noten hervor.

Chemex: Mahlgrad mittel-grob (gröber als für den Handfilter). Verhältnis 30g Kaffee auf 500ml Wasser. Die Technik ist ähnlich wie beim Handfilter, aber Chemex-Filter sind dicker – sie ergeben einen klareren, "saubereren" Aufguss. Brühzeit 3:30-4:30 Minuten. Empfohlener Kaffee: Äthiopien oder Guatemala.

Aeropress: Mahlgrad mittel-fein. Verhältnis 15-17g Kaffee auf 200ml Wasser. Temperatur 80-85°C (niedriger als bei anderen Methoden!). Brühzeit 1:00-2:00 Minuten. Die invertierte Methode ergibt mehr Körper, die klassische – einen saubereren Aufguss. Empfohlener Kaffee: jeder unserer drei – die Aeropress ist äußerst vielseitig.

French Press: Mahlgrad grob (Konsistenz von grobem Salz). Verhältnis 60g pro Liter Wasser. Temperatur 93-96°C. Aufgießen, umrühren, den Stempel aufsetzen (nicht herunterdrücken) und 4 Minuten warten. Dann langsam herunterdrücken. Empfohlener Kaffee: Brasilien – seine nussigen Noten kommen bei dieser Methode wunderbar zur Geltung.

Die wichtigste Regel: Mahlen Sie den Kaffee direkt vor dem Brühen. Gemahlener Kaffee verliert innerhalb von 15-30 Minuten sein Aroma. Wenn Sie keine Mühle haben, bestellen Sie bei uns gemahlenen Kaffee – wir mahlen ihn auf Bestellung, wodurch er viel frischer ist als gemahlener Kaffee aus dem Supermarktregal.

Woher kommt unser Kaffee? Der Weg der Bohne von der Plantage bis zu Ihrer Tasse

Jede Kaffeebohne von Laboranta durchläuft eine lange Reise, bevor sie in Ihrer Tasse landet. Sie beginnt auf Plantagen in drei Ländern, von denen jedes etwas Einzigartiges zum Kaffee beiträgt.

Brasilien ist der größte Kaffeeproduzent der Welt, aber nicht jeder brasilianische Kaffee ist gleich. Unserer stammt aus der Region Montiqueira Mountains im Bundesstaat Minas Gerais – einem Gebiet, das auf 900-1300 m über dem Meeresspiegel liegt und außergewöhnliche Boden- und Klimabedingungen aufweist. Die Sorte Yellow Catuai reift hier langsam, was die Entwicklung einer natürlichen Süße und geschmacklichen Komplexität fördert.

Äthiopien ist die Heimat des Kaffees – hier, in den Wäldern der Provinz Kaffa, wachsen wilde Arabica-Sorten, aus denen alle modernen, weltweit angebauten Sorten stammen. Unser Yirgacheffe stammt aus einer der berühmtesten Kaffeeanbauregionen der Welt, gelegen auf 1700-2200 m über dem Meeresspiegel. Die Bohnen werden nass aufbereitet (Einweichen und mechanisches Auswaschen des Fruchtfleisches), was ihnen ein sauberes, helles Profil mit deutlichen floralen und zitrusartigen Noten verleiht.

Guatemala bietet einige der besten Bedingungen für den Kaffeeanbau weltweit – vulkanische Böden, große Höhenlagen und ein vielfältiges Mikroklima. Unser Huehuetenango stammt aus der Region im Nordwesten des Landes, wo trockene, heiße Winde vom mexikanischen Tehuantepec die Plantagen vor Frost schützen und den Anbau in sehr großen Höhen (1500-1800 m über dem Meeresspiegel) ermöglichen. Die Sorten Caturra, Catuai und Bourbon reifen hier langsamer, was zu einer höheren Zuckerkonzentration und geschmacklichen Komplexität führt.

Nach der Ernte gelangen die grünen Bohnen auf dem Seeweg nach Europa und von dort in unsere Rösterei in Karpacz, am Fuße der Schneekoppe. Hier beginnt unser Part: Der Röstmeister selektiert die Bohnen (und sortiert defekte aus), wählt ein auf den Charakter jedes Kaffees abgestimmtes Röstprofil und röstet sie von Hand in kleinen Chargen. Nach dem Rösten durchlaufen die Bohnen eine erneute Selektion – wir entfernen alle Unvollkommenheiten, die während des Röstvorgangs entstanden sein könnten. Erst nach dieser doppelten Kontrolle gelangt der Kaffee in die Verpackungen mit dem Wachssiegel von Laboranta.

Der Name "Laboranta" bezieht sich auf die Tradition der Riesengebirgs-Laboranten – alte Kräuterkundler und Entdecker, die mit Präzision und Leidenschaft die Eigenschaften natürlicher Produkte erforschten. Dieselbe Philosophie – Präzision, Leidenschaft, natürliche Inhaltsstoffe – übertragen wir auf unseren Kaffee.

Spezialitätenkaffee und Ladenkaffee – warum ist der Unterschied so groß?

Viele Menschen, die zum ersten Mal Spezialitätenkaffee probieren, sind überrascht, wie stark er sich von dem unterscheidet, was sie aus den Supermarktregalen kennen. Dieser Unterschied resultiert aus einem grundlegend anderen Ansatz in jeder Produktionsphase.

Bohnenauswahl: Massenkaffee wird maschinell geerntet, ohne zwischen reifen und unreifen Früchten zu unterscheiden. Eine Charge kann Bohnen mit Defekten enthalten – fermentiert, schwarz, gebrochen. Bei Spezialitätenkaffee werden die Bohnen selektiv (oft von Hand) geerntet und dann mehrfach sortiert. In einer 350g-Probe dürfen nicht mehr als 5 kleine Unvollkommenheiten vorhanden sein.

Röstung: Massenkaffee wird sehr dunkel, in riesigen Chargen, innerhalb weniger Minuten geröstet. Die dunkle Röstung kaschiert Defekte und verleiht einen einheitlichen, bitteren Geschmack – deshalb schmecken alle Kaffees aus dem Supermarkt ähnlich. Spezialitätenkaffee wird heller, in kleinen Chargen, unter ständiger Kontrolle des Rösters geröstet. Helle und mittlere Röstungen ermöglichen es, die einzigartigen Eigenschaften jeder Bohne hervorzuheben – fruchtige, blumige, nussige Noten, die der "Fingerabdruck" der jeweiligen Region und Sorte sind.

Transparenz: Auf der Verpackung von Massenkaffee finden Sie normalerweise "100% Arabica" oder "Mischung von Kaffees aus verschiedenen Ländern". Das sagt sehr wenig aus. Auf unseren Verpackungen finden Sie das Land, die Region, die Sorte, die Anbauhöhe, die Verarbeitungsmethode, das SCA-Bewertungsergebnis und das Röstdatum. Sie wissen genau, was Sie trinken und woher es kommt.

Frische: Massenkaffee kann monatelang (sogar ein Jahr) ab Röstdatum im Regal liegen. Bei Spezialitätenkaffee ist Frische entscheidend – der beste Geschmack ist 2-6 Wochen nach der Röstung. Unser Kaffee wird fortlaufend, in kleinen Chargen, geröstet und kurz nach der Röstung versandt.

Preis: Ja, Spezialitätenkaffee ist teurer. Aber pro Tasse sind das etwa 1,50-2,50 PLN – weniger als der günstigste Kaffee in einem Café. Für diesen Preis erhalten Sie einen defektfreien Kaffee von dokumentierter Qualität, handwerklich von einem Röster geröstet. Zum Vergleich: Massenkaffee kostet etwa 0,50-1 PLN pro Tasse, aber der Geschmacksunterschied ist enorm.

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